Antennen für den LTE-Einsatz

Bei den Antennen für das 4G oder LTE gibt es verschiedene Typen, nicht nur die Charakteristik der Antenne spielt eine Rolle, auch die verwendete Frequenz muß natürlich bei einer Antenne berücksichtigt werden, damit diese so optimal wie möglich funktionieren kann.

 

Prinzipiell sind die verwendeten Frequenzen ja unterschiedlich, daher empfiehlt es sich, eine Dualband Antenne zu verwenden.

Die Frequeenzzulassung für die beiden Bänder haben die LTE-Betreiber von der REG-TP (Regulierungbehörde für Post und Telekommunkation) ersteigert. Man verwendet beim LTE Frequenzen um 800 Mhz und 2,6 Ghz Band, deshalb nennen einige Hersteller Ihre Produkte auch LTE 800 und LTE 2600 geeignet.

 

 

Rundstrahlantennen

 

Im Prinzip gibt es zwei unterschiedliche Charakteristiken von Antennen. Das gilt nun nicht nur für LTE, sondern für alle Antennenformen. Die erste und einfachst ist die Rundstrahlantenne, die aus allen Richtungen Signale aufnehmen (Receiver) und auch abgeben kann, sofern sie als Sender (Transmitter) verwendet wird.

 

Diese Antennenform kennt man meist als Stabantenne, auf Autos gerne verwendet, aber auch als Funkantenne für den privaten Funkbereich, etwa den frei verfügbaren CB-Funk, dem lizensierten Amateuerfunk, als auch den vielen Radiomasten und anderen Bereichen des Funkbetreibes wie dem Behördenfunk, dem BOS-Funk.

 

Dabei können diese Antennen flexibel oder feststehend ausgelegt werden, je nach verwendetem Frequenzband kann die Antenne auch minimiert werden. Prinzipiell kann gesagt werden, je höher das Frequenzband, desto kleiner die dafür benötigten Antennen.

 

 

Richtantennen

 

Die zweite gängige Form der Antennen sind die richtenden Antennen, die also in einer oder mehreren Richtungen eine bessere Empfangs- und oder Sendecharakteristik aufweisen. Hier gibt es mannigfaltige Formen, die wohl bekannteste Form ist die Yagi-Antenne, an der immer mind. ein Reflektor, die eigentliche Antenne, und mehrere Direktoren zum Einsatz kommen, die Strahlungscharakterisitk der Yagi-Antennen ähnelt zumeist der eines liegenden Ovals und bietet hervorragende Leistungsgewinne, aber eben nur in einem begrenzten Bereich.

 

Dreht man die Antenne aus diesem Bereich, fällt das Signal schnell und stark ab. Somit eignet sich diese Antennenform eigentlich nur für stationäre Anbindungen. Beim Mobilbetrieb muß immer nachjusitert werden, um die optimale Empfangs- und oder Sendefeldstärke zu erhalten.

 

Was auch gut designmäßig ankommt ist eine Flachantenne, die in einem Plastikgehäuse verpackt auch gut geschützt vor Wind und Wetter ist.

 

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